Marktgemeinde MONDSEE
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Der Winter war zwar ein echter Winter, dennoch ist die Feldhasen-Kinderstube gut gefüllt. Oberösterreichs Jägerinnen und Jäger bitten um erhöhte Rücksichtnahme.
Es liegt die Lieber in der Waldluft
Die Hasen sind - je nach Wetterlage - schon ab Jänner schwer im Liebes-Stress. Wilde Verfolgungsjagden und Paarungskämpfe – ausgehend von den Häsinnen – sind zu beobachten. Ohne Rücksicht auf die Umgebung, werden dabei Straßen gequert. Ein sicheres Anzeichen dafür, dass die Paarungszeit beginnt. Mit dem ersten Nachwuchs ist bereits Ende Februar zu rechnen.
Doch das Überleben wird den Häschen nicht leicht gemacht, denn die wechselhafte und oft nasskalte Witterung sowie zahlreiche Fressfeinde von Rabenvögeln über den Fuchs bis zur Hauskatze setzen ihnen in der noch deckungsarmen, intensiv genutzten Kulturlandschaft zu. Dazu kommt mit Beginn der ersten wärmeren Tage der „Risikofaktor“ Mensch. Falsch verstandene Tierliebe wird dem Hasen-Nachwuchs nämlich nicht selten zum Verhängnis!
"Jetzt gilt es vor allem eine Grundregel zu beachten: Keine jungen Feldhasen mitnehmen! Denn die scheinbar einsamen, verlassenen Jungtiere befinden sich stets in der Obhut ihrer fürsorglichen Hasenmütter und sollten nicht berührt werden“, appelliert Oberösterreichs Landesjägermeister Herbert Sieghartsleitner.
Detaillierte und weitere wichtige Informationen hat Ihnen der Oberösterreichische Landesjagdverband im Anhang zusammengefasst.
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24.03.2026